Gewinnerprojekte 2025
Unternehmen1. Platz: Fundermax GmbH-BioBaumschutz für plastikfreie Wälder
Mit dem Projekt „BioBaumschutz für plastikfreie Wälder“ setzt die Fundermax GmbH ein starkes Zeichen für nachhaltige Innovation in der Forstwirtschaft. Das Unternehmen entwickelte biologisch abbaubare Baumschutzhüllen aus bindemittelfreien Holzfaserplatten, die mit Baumwollnähten verarbeitet werden. Diese schützen Jungpflanzen zuverlässig und zerfallen nach Gebrauch vollständig zu wertvoller Biomasse – ganz ohne Mikroplastik. Produziert wird in St. Veit an der Glan mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Bereits über 120.000 Stück wurden verkauft – ein Beleg für die Praxistauglichkeit und den Erfolg des Produkts. Internationale Patente und Auszeichnungen unterstreichen die Innovationskraft des Unternehmens.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie klimafitte Forstwirtschaft, regionale Produktion und Ressourcenschonung miteinander verbunden werden können. Ein Vorzeigeprojekt für verantwortungsvolle Unternehmensführung und zukunftsweisende Produktentwicklung – Innovation made in Kärnten.
2. Platz: Insektenfritz – Schutz für die oft zu Unrecht gefürchteten Arten
Franz Kach, bekannt als „Insektenfritz“, engagiert sich seit über 30 Jahren für den Schutz von Insektenarten, die häufig zu Unrecht verfolgt und vernichtet werden. Was einst als Einsatz im Feuerwehrdienst begann, entwickelte sich zu einer Pionierarbeit im Insektenschutz. Mehr als 1.800 Hornissen-, Wespen-, Hummel- und Bienenvölker hat er erfolgreich umgesiedelt und damit vor der Zerstörung bewahrt. Sein Projekt zeigt eindrucksvoll, dass auch stechende Insekten einen unverzichtbaren Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht leisten – und daher Schutz statt Ausrottung verdienen. Heute liegt der Fokus auf Aufklärungsarbeit, Kooperation mit Behörden und Bildungsprojekten für Kinder. Mit seinem Engagement trägt Franz Kach wesentlich dazu bei, Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein für die Bedeutung dieser Arten zu stärken – ein herausragendes Beispiel für gelebten Artenschutz in Kärnten.
3. Platz: Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt – BIODIVERSITÄTSGARTEN
Mit dem Projekt „BIODIVERSITÄTSGARTEN“ zeigt das Elisabethinen Krankenhaus Klagenfurt, wie sich Gesundheit und Biodiversität auf sinnvolle Weise verbinden lassen. Versiegelte Flächen wurden entsiegelt und in Therapie- und Biodiversitätsgärten verwandelt, die sowohl der Natur als auch den Menschen zugutekommen. Wildstauden, Blühwiesen, Heilpflanzen und Dachbegrünungen schaffen neue Lebensräume für Insekten und Vögel – mitten in der Stadt. Gleichzeitig bieten die Gärten Patient:innen und Besucher:innen Orte der Ruhe, Erholung und Freude. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts zeigt, dass das Erleben von Natur Heilungsprozesse positiv beeinflussen kann. Dieses Projekt beweist, dass Biodiversität auch im urbanen Raum gedeihen kann – und dabei nicht nur die Umwelt stärkt, sondern auch das Wohlbefinden der Menschen fördert. Ein inspirierendes Beispiel für ganzheitliche Gesundheitsförderung und nachhaltige Stadtentwicklung.